Saturnia liegt 14 km von Manciano entfernt auf einem Travertinplateau auf 294 m ü.d.M., links von dem Fluss Albegna. Dank seiner hervorragenden Lage in der maremmanischen Landschaft und der Eigenschaften seines Thermalwassers, einzigartig in der Welt, ist Saturnia als Ort der Entspannung und Ruhe bekannt, wo sich wieder Körper und Seele mit der Natur im ck Einklang bringen können. Die alte Römerstraße etruskischen Ursprungs, die Via Clodia, lief durch den Ort durch, und das Dorf und seine Landschaft sind heute noch authentische Zeugen einer glorreichen Vergangenheit. Die kleine Piazza ist ein wahres Freilichtmuseum, und man kann immer noch ein Stück der Via Clodia entlang laufen, und die zahlreichen Überreste von Gräbern und Nekropolen bewundern, die von Olivenhainen und jahrhundertealten Korkeichen umgeben sind.


Historische Ereignisse: Wenn, wie es Dionysios von Halikarnassos erzählt, Saturnia die älteste Stadt Italiens ist, würden die Ursprünge der Stadt bis in die Bronzezeit zurückreichen, und sich die Entwicklung der Siedlung in etruskischer Zeit fortsetzen, wie Zeugnisse des 4. Jahrhunderts v.Chr. und die nahegelegenen Nekropole belegen. Die ältesten Gräber stammen in der Tat aus dem 8. Jahrhundert v.Chr., aber es sind auch welche aus dem 7. und andere noch aus dem 4. Jahrhundert v.Chr vorhanden. In der römischen Zeit teilte Saturnia das Schicksal von Vulci, der herrschenden Polis, und wurde 280 v.Chr. von Urbe erobert. Im Jahre 411 folgte die Eroberung durch die Goten und 570 durch die Langobarden. Die Stadt war dann unter der Herrschaft der Aldobrandeschi, auch Besitzer der Thermalquellen, wo auch die Gräfin Margherita Aldobrandeshi baden ging. Später stritten sich Siena und Orvieto um die Herrschaft. Eine Zeit lang herrschte die Familie Baschi aus Montemerano und anschlieβend die Orsini, bis zur Eroberung durch Siena 1410. 1593 es dann unter der Herrschaft der baskischen Montemerano und später die Orsini, bis zur Eroberung von Siena in 1410. Im Jahre 1593 haben die neuen Herrscher, die Medici, die Stadt an den Marquis Ximenes als Feudalbesitz übertragen. Im 19. Jahrhundert fiel Toskana unter die Kontrolle von Lothringen, wie die ganze Maremma, bis zur Einigung Italiens.