Das Dorf, von Saturnia nur 3,5 km entfernt, stammt aus dem 15. Jahrhundert, und entstand dank der Siedler aus der Romagna, die von Siena in das Gebiet geschickt wurden, um es neu zu besiedeln. Die Ruinen, die in der Gegend verstreut zu finden sind, stammen aus der Römerzeit.


Orte von historischem Interesse:


Castellum aquarum

Anfahrt:
Am Poggio Murella vorbei nehmen Sie die Via del Greppo und danach die Via dei Sassi bianchi. Hinter dem Friedhof, folgen Sie der kleinen Straße auf der rechten Seite. Ein wöenig weiter vorne an der Straβe sehen Sie schon auf der linken Seite das Bauwerk.
Informationen für Besucher: Eintritt frei und der ist Ort immer offen
Das Castellum Aquarum ist eine große, von einem durch Säulen gestützte Tonnengewölbe abgedeckte, Zisterne, mit einer Kapazität von 4.000 Kubikmetern (33,80 x 15, 35 x 8 m). Die Struktur ist ein Teil eines viel größeren Komplexes, bestehend aus mindestens drei Zisternen und verschiedenen anderen Strukturen, die sehr komplex und nicht leicht zu bestimmen sind. Verschieden Hypothesen sind möglich: Es wird angenommen, dass es sich um ein Sammelsystem für Quellenwasser handeln könnte, mit Hilfe dessen das Wasser in Richtung Saturnia geleitet wurde, möglicherweise auch mit einem Sakralort verbunden. Es könnte aber auch sein, dass wir es mit einem monumentalen Wassergerät eines imposanten Wohnhauses zu tun haben. Der Mauerbau und das wenig bekannte Material deuten darauf hin, dass die Struktur in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts vor Christus entstanden ist.

La Torre (Der Turm)

Anfahrt:

In Poggio Murella angekommen, laufen Sie durch das Dorf durch (über die Via del Poggio). Sobald Sie sich vor dem Postamt befinden, nehmen Sie die Straße auf der rechten Seite, und laufen Sie Richtung Via del Greppo.

Information für Besucher: Der Turm befindet sich in einem privaten Garten.
In der Ortschaft La Torre, befindet sich in einem privaten Garten eine eigenartige Sehenswürdigkeit. Ein zylindrischer Turm mit quadratischem Grundriss, mit Auβen einer Verblendung aus Maschenwerk und Ziegeln. Der Turm ist ein römisches Bauwerk aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Er besteht aus einer quadratischen Grundfläche mit einem Mauerwerk in der Form des
opus reticulatum und einem mit gemischten Techniken hergestellten oberen, kegelstumpfförmigen Teil. Der Eingang war auf der Nordseite und führte zu einer Treppe entlang der Innenwände. Dieses Element lässt vermuten, dass es sich um einen Wachturm oder einen Wartturm Stellwerk sein könnte, auch die Panorama-Lage gegeben, aber es ist möglich, dass es sich um ein handeln könnte. Es ist jedoch auch nicht auszuschlieβen, dass, obwohl keine Grabkammer vorhanden ist, das Bauwerk ein monumentales Grabmal darstellt.


Chiesa di San Giuseppe – in der Mitte des 19. Jahrhunderts vom Gutsbesitzer Joseph Zammarchi errichtet.

Palazzo Zammarchi – südlich von Poggio Murella, stellt das Haus Zammarchi aus architektonischer Sicht das interessanteste Gebäude dar. Es stammt aus dem neunzehnten Jahrhundert.

Casa Focacci – Außerhalb des Wohnhauses sind römische Säulen zu sehen.
Podere Le Murelle – Der Landsitz aus dem 16. Jahrhundert wurde auf den Ruinen einer alten römischen Zisterne errichtet, und in die Mauer der Auβentreppe ist eine Gedenktafel mit lateinischer Gravur eingefügt.

Museum der Philharmonie (Museo del Filarmonica) Das Museum liegt der in der Via del Poggio. Das Museum beherbergt die Instrumente und Dokumentation des 1884 gegründeten lokalen Musikensembles, das heute noch aktiv ist. Tel.: 0564-607977.