ss annunziata

Außerhalb der kleinen Kirche ist ein aufsehenerregendes historisches Ereignis dokumentiert worden. Der Gauner (brigante) und Statthalter von Tiburzi, Domenico Fioravanti, wurde hier tot fotografiert, an eine, gegen die Wand lehnende, Sprossenleiter gefesselt. Eine Episode, die das Ende der Periode des Brigantentums in der Maremma markiert. Die im 15. Jahrhundert gegründete Kirche war wahrscheinlich einst eine kleine ländliche Kapelle, die mit der Expansion der Stadt allmählich in das Stadtgefüge eingegliedert wurde. Ursprünglich war es mit einer Außen Veranda eines Klassenzimmer von drei Bögen bestehen, komplett mit einer Arkade, und der Eingang war NW, dann die beiden Körper vereinigt waren, die außerhalb Einmauern und der Eingang zum SW bewegt wurde, der Glockenturm wurde dann gebaut. Der ursprüngliche Kernteil bestand aus einem einfachen, und erst später erweitertem, Säulengang. In dem Teil um die Apsis sind Fresken aus der Zeit zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert aufbewahrt. Im Jahre 1875 wurde die Kirche restauriert und bei dieser Gelegenheit auch das Gemälde „L’Annunciazione“ („Mariä Verkündung“) von Pietro Aldi integriert, heute an der linken Wand zu sehen. Das Gemälde wurde von Pietro in Rom angefertigt, wo er in den „Stanzen des Raffael“ studierte und mit präraffaelitischen Arbeiten in Kontakt kam. Man merkt wie dieses Kunstwerk durch Aldis Studium beeinflusst ist und folglich eine „puristische“ Interpretation der Renaissance-Malerei darstellt.